Im Dhofar und rund um Salalah

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Der Dhofar ist das historische Weihrauchland. Jedenfalls die fruchtbare Küstenebene rund um Salalah, das küstennahe Gebirge und das unmittelbar anschließende Hinterland der Berge wird dazu gezählt. Das ist das natürliche Habitat des Boswellia Sacra. Hinter der Küstenebene von Salala erhebt sich parallel zur Küste das Dhofar-Gebirge, das nach Norden hin zur Rub al-Khali abfällt. Die Gipfel bilden dabei keine Kette, sondern eher ein Hochplateau. Die Landschaft ähnelt insgesamt eher dem des angrenzenden Jemens. Meist reicht das Gebirge in Dhofar bis nah an die Küste heran, bevor es steil ins Meer abbricht. Die Küstenbewohner haben so nur wenig Platz für Landwirtschaft, daher sind sie seltener Bauern und meistens Fischer. Nur die Region um Salalah, die Hauptstadtregion, ist klimatisch durch den Charif (asiatischer Südwestmonsun) begünstigt.

Die Berge rund um Salalah während des Südwestmonsun

Jebal Qara und die Jebalis

Die Bezeichnung Jebal Qara wird unterschiedlich verwendet. Manche meinen damit das gesamte Gebirge rund um Salalah, also einschließlich der Bergmassive des Jebal Qamar und des Jebal Samhan aber eigentlich liegt der Jebal Qara nördlich der Stadt. Dieses Bergland ist der Lebensraum der Jebalis. Sie sind eigentlichen „Urbewohner“ des Dhofar. Sie sprechen einen eigenen Dialekt, das „Sheri“ und verdienen ihre Brötchen mit Viehaltung. Jebalis sind Bergnomaden, die neben Kamelen, Schafen und Ziegen auch Rinder halten. Diese weiden sie auf den Hochplateaus, wo sie früher auch Monsun-Regenfeldbau betrieben haben.

Früher wohnten sie in der Monsun-und Winterperiode in soliden Rundkuppelhäusern aus Naturstein, während der Sommermonate lebten sie in temporären Siedlungen aus transportablen Hütten oder Zelten. Die Kamel-und Ziegenhalter unter den Jebalis hatten gar keine festen Behausungen. Sie lebten rund ums Jahr nomadisch, sie zogen mit ihren Herden und diese wiederum zogen dorthin wo es genug Futter gab. Heute sind fast alle Jebalis sesshaft geworden. Ein Problem der Viehzucht ist die Überweidung im Dhofar.

Dromedare

Wadi Doka,

Das Wadi Doka ist bekannt für seine Weihrauchbäume. Das Areal ist eingezäunt, denn es gehört zum Gebiet der unter UNESCO Schutz stehenden Weihrauchstätten. Im Jahr 2000 hat die UNESCO die Weihrauchbäume von Wadi Dawkah und die Überreste der Karawanenoase Shisr/Ubar sowie die angeschlossenen Häfen Khor Rori und Al-Baleed zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. Das Wadi Doka ist deswegen bedeutend, weil hier noch immer der Weihrauchbaum (Boswellia sacra) zu finden ist und bis heute Weihrauch geerntet wird. Wadi Doka entwässert saisonal die Nord-Süd-Berge und verschwindet in der Wüste des ‚Leeren Viertels‘, der Rub al Khali. Die Boswellia Sacra wächst im Schwemmbett des Wadi.

Das Wadi ist eingebettet zwischen den Qara-Bergen von Salalah. Heute kümmert sich hier unter anderem Amouage um die Weihrauchbäume des Wadi Doka, denn der im Orient nicht unbekannte Duft wird aus Weihrauch hergestellt. Man hat hier eine Forschungsstation eingerichtet um den Weihrauchbaum, der eine bedrohte Art ist, besser zu verstehen.

Die Weihrauchbäume beim Wadi Doka

Thumrait und Ubar

Thumrait ist die zweitgrößte Oase des Dhofar und als Stadt relativ neu aber die Ausgrabungsstätte von Ubar ist alt, sehr alt sogar. Das „Atlantis der Wüste“ am Rand der Rub al Khali wurde in den 1990er Jahren gefunden. Bei Shisr hatte man die Reste einer Karawanenstation entdeckt. Manche Archäologen glauben, dass es sich dabei um das legendäre Ubar handeln könnte. Im Koran steht in der 89.Sure zu lesen, dass die Stadt von der Erde verschlungen wurde, da sie zu reich und lasterhaft geworden war. Den Begriff „Atlantis der Wüste“ hat Lawrence von Arabien geprägt. Zu seiner Zeit war Ubar allerdings nicht mehr als ein Mythos.

Die Raumfähre Challenger „entdeckte“ Ubar. Auf Satellitenbildern waren alte Karawanenwege im Wüstensand sichtbar und einer dieser Karawanenwege führte nach Shisr. So begannen die Ausgrabungen und auch wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob es sich tatsächlich um Ubar handelt, die Grabungsstätte ist sehenswert. Bei Shisr gab es Wasser und so entwickelte sich dieser Ort vor etwa 5.000 Jahren zu einem Zentrum der Region, denn Shisr war der letzte Ort vor der wasserlosen Wüste. Angeblich brachen von hier Karawanen mit bis zu 2000 Kamelen auf.

Ubar / Shisr

Die Funde legen nahe, dass die archäologische Stätte von Shisr bereits vor mehr als 5.000 Jahren besiedelt war. Man hat Keramik aus der römischen und griechischen Zeit entdeckt. Anschließend dürfte Ubar für einige Zeit nicht besiedelt gewesen sein und dann kamen die Araber im 9. oder 10.Jahrhundert. Bei den ausgegrabenen Gebäuden handelt es sich um Häuser, Wehranlagen und Türme der Stadtmauer. Bei den Grabungen wurden Keramiken, Werkzeuge und Schachfiguren gefunden aber auch Münzen aus Syrien, Rom, Griechenland und Ägypten die Handelsbeziehungen belegen.

Ob hier wirklich Ubar entdeckt wurde ist unklar aber die UNESCO hat die Stätte zum Weltkulturerbe erklärt. Was für die Theorie, dass es sich um Ubar handelt spricht: In der Mitte des Ausgrabungsgeländes befindet sich ein großer, etwa 12m tiefer Krater. Es handelt sich dabei um eine Kalksteinhöhle, deren Decke eingebrochen ist. Wenn diese Decke eingebrochen ist als die Stadt besiedelt war, könnte das die Koransure 89 erklären, die Erzählung von der verschluckten Stadt.

Ubar

Rub al-Khali

Die Rub al-Khali, das Leere Viertel ist mit unglaublichen 680.000 Km² die größte zusammenhängende Sandwüste der Welt. Sie umfasst das südliche Drittel der Arabischen Halbinsel und gilt als eine der einsamsten Regionen der Welt. Sie liegt am Staatsgebiet von Saudi Arabien, den V.A.E., des Jemen und des Oman. Es ist eine schöne Wüste mit bis zu 200m hohen Dünen, salzhaltigen Ebenen und auch Steinformationen. Viele der auf der arabischen Halbinsel entstehenden Wadis (Trockenflüsse) versickern in der wasserlosen großen Leere der Rub al-Khali.

Vom Oman erreicht man über Shisr den Rand der Rub al-Khali bei Fasad/Hashman. Mit Geländewagen kann man in die ersten, schon sehr mächtigen Dünenketten hineinfahren. Der Dhofar, mit seinen Monsunregen, begrenzt die Rub al-Khali klimatisch. Daher ist der Anteil des Oman an der „Großen Leere“ nicht wirklich groß. Den größten Anteil an dieser Wüste hat Saudi Arabien. Die meisten neueren Expeditionen in der Rub al-Khali werden daher von saudischen Territorium durgeführt. Darunter auch eine Expedition von einem österreichischen Team.

In der Wüste

Laut Wikipedia: Von Anfang November bis Ende Dezember 2023 gelang einem österreichisch-deutschen Expeditionsteam eine Südwest – Nordost Durchquerung durch das gesamte Gebiet der Rub-al-Chali auf Saudi-Arabischer Seite. Die Expedition, deren Route vom Österreicher Thomas Brandl-Ruttner geplant wurde, bestand aus einem Team von acht Spezialisten in den Bereichen Navigation, Logistik, Technik sowie Geo-Archäologie. Zu den weiteren Teilnehmern zählten Stefanie Lehner, Aneta Heigl, Luise Ruttner, Tom Bresenhuber, Christian Heigl und Felix Ruttner. Begleitet wurde das Vorhaben von dem Geoarchäologen Rudolf Dellmour, der die wissenschaftliche Dokumentation verantwortete. Auf einer 1500 km langen Strecke durch teilweise unerforschtes Gebiet wurden neue geologische sowie archäologische wissenschaftliche Erkenntnisse gesammelt und dokumentiert.

Die heutigen „Wüstenschiffe“

Al Husn Souk

Der Al Husn Souq ist besser bekannt als Weihrauch Souq. Es ist ein traditioneller Markplatz, hübsch zwischen Kokospalmen gelegen im Haffa-Distrikt von Salalah. Er ist ein guter Platz um das Endprodukt Weihrauch in all seinen Facetten zu erleben. Neben Weihrauch werden hier auch Parfüms, Souveniers, Textillien und Aniquitäten gehandelt. Er befindet sich in der Sultan Qaboos Straße, die nach dem, am 10.Jänner 2020 verstorbenen, Sultan Qaboos bin Said benannt ist, einem Sohn dieser Stadt.

Salalah Weihrauchsouq

Die Festung von Taqah – Mirbat und das Wadi Darbat

Taqah ist heute eine Stadt mit 21.000 Einwohner und hat eine Festung. Die Festung von Taqah ist im Vergleich zu den großen Burgen des Nordoman eher klein. Sie ist rund 200 Jahre alt und war Wohnsitz des Wali. Sie ist im Inneren in zwei Bereiche gegliedert. Im Südteil war um einen Innenhof herum gruppiert das Büro des Wali, Lagerräume, ein Brunnen, die Unterkunft der Wachmannschaft und das Gefängnis. In der oberen Galerie ist ein Wehrgang und über die Galerie kommt man in die Türme der Festung. Im nördlichen Trakt befindet sich der ehemalige Wohnbereich des Wali.

In Taqah lebt man vom Fischfang oder vom Streinbruch. Die Steine bestehen aus Sandstein und Muschelkalk, sie sind das optimalste und auch günstigste Baumaterial für Häuser. Die Fischer fangen hier vor allem Sardinen, diese werden auf großen Feldern getrocknet und dienen als Viehfutter. Taqah liegt mehr oder minder an der Hauptstraße die von Salalah nach Mirbat führt. Dort befindet sich das Wadi Darbat. Hier sieht man die senkrecht abfallende Kalkstein-Klippen. Das Wadi speist eine der größten Lagunen Salalahs, den Khor Rouri, den man von hier bereits sieht.

Taqah

Sumhuram bei der Lagune Khor Rori.

Auch Sumhuram gehört seit dem Jahr 2000 zu den schützenwerten Orten der Weihrauchstraße und ist daher ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe. Sumhuram ist ein alter Weihrauchhafen. Die archäologische Stätte ist sehenswert. Gegründet wurde der Handelshafen von Lliazz Yalt I. dem König des Hadramaut, des östlichsten der großen altarabischen Reiche mit der alten Hauptstadt Shabwa, dessen Ruinen im heutigen Jemen zu finden sind. Er wollte den Einfluss des Reiches Hadramaut auf den Dhofar festigen und den Weihrauchhandel kontrollieren. Das hat er aufgeschrieben, die Tafeln, in südarabischer Schrift verfasst, befinden sich im Museum von Salalah.

Shibam im Hadramaut

Sumhuram wurde vom 4.Jahrhundert vor Christus bis zum 5.Jahrhundert nach Christus als Exporthafen für Weihrauch genützt. Es war eine befestigte Handelskolonie mit Hafen. Der Hafen war zwar nur einer von mehreren zu jener Zeit aber er war der einzige der dem Reich Hadramaut gehörte. Die anderen Häfen, Taqah, Mughsayl, Hasik, Mirbat, Al-Baleed und Raysut waren alle in lokalen (omanischen) Besitz.

Die Ruinen von Sumhuram

Von Sumhuram aus wurde der im Dhofar gewonnene Weihrauch in die südjemenitische Hafenstadt Qana verschifft. Von dort ging es durch das Wadi Hadramaut weiter in die Hauptstadt Shabwa. Auf diesem Transportweg hatte das Reich Hadramaut die lückenlose Kontrolle über den Weihrauchhandel. So entwickelte sich Samhuram zu einer blühenden Handelsstadt und zu einem wichtigen Hafen der Hadramis. In welcher Beziehung das Reich Hadramaut zu den lokalen Dhofaris stand, das weiß man nicht.

Aus der Perspektive des Reiches Hadramaut war Sumhuram das perfekte Geschäftsmodell, trotzdem wurde die Handelskolonie nur etwa 300 bis 400 Jahre lang benutzt. Das lag daran, dass sich die Verhältnisse im heutigen Jemen änderten. Das Hadramaut wurde von den Himyariten erobert und die hatten andere Interessen. Die Griechen kannten Sumhuram, sie nannten es Moscha und die Küste bezeichneten sie als „Sachalitis“, jedenfalls steht es so im Periplus Maris Erythraei zu lesen: „Direkt hinter Syagrus, wo die Bucht von Oman tief in die Küstenlinie hineinreicht, dahinter liegen Berge so hoch und steil und felsig … Und dort befindet sich ein Hafen für sachalitischen Weihrauch. Dieser Hafen wird Moscha genannt.

Die Ruinen von Sumhuram

Sumhuram liegt am östlichen Ufer des Khor Rouri auf einem Hügel. Es war wie ein großes „Fort“ zum Lagern des Weihrauchs und als befestigte Handels-und Hafenstation angelegt. Früher war die ganze Anlage von einer Mauer umgeben. Wenn man Sumhuram, der Name ist südarabisch, übersetzt, bedeutet er so viel wie „Die Anlage ist imponierend“. Hinter dem Eingangstor sind noch die Reste eines Tempels, der vermutlich dem Mondgott Sin geweiht war. Sin wurde im Hadramaut verehrt, der Mond ist für Nomadenkulturen wichtiger als die Sonne.

Im Inneren des Tempels finden sich noch Reste von Wasseranlagen und Opferaltären. Am südlichen Ende der archäologischen Anlage waren die großen Lagerräume (heute nur noch Säulenreste) und im Südwesten befand sich ein großer Brunnen. Die Steine aus denen die Ruinen bestehen, haben sich durch den Monsunregen mittlerweile schwarz verfärbt (ursprünglich waren sie weiß). Die Steinmetzarbeiten sind mäßig gut ausgeführt, das spricht dafür, dass die Anlage schnell erbaut wurde. Die Hadramis selbst bewohnten nicht die Festung, sie lebten in Streusiedlungen rund um die Wehranlage.

Blick auf den Khor Rouri

Von den Ruinen aus hat man einen schönen Blick auf den Khor Rouri. Heute ist da kein Hafen mehr und eine Sandbank versperrt die Zufahrt vom Meer in die Lagune. Früher hat man diesen Wasserweg freigehalten um die Bucht als geschützten Hafen verwenden zu können. Rechts und links der Sandbank stehen noch Reste von Festungsanlagen aus abbasidischer Zeit (um 900).

sabäische Schrift (Marib, Jemen)

Mirbat

Mirbat ist mit 18.000 Einwohnern nicht ganz klein. In der Nähe von Mirbat ist das Grabmal des Heiligen Bin Ali. In diesem Mausoleum liegt der Shaikh Mohammed bin Ali al-Alawi. Er wanderte aus dem südjemenitischen Hadramaut hier ein und verstarb 1161 im Oman. Er führt seinen Stammbaum auf Ali, den Schwiegersohn des Propheten Mohammed zurück. In Mirbat gibt es ebenfalls eine Festung, ähnlich wie die in Taqah. Auch hier residierte ein Wali. Im Dhofar Krieg war die Festung heftig umkämpft.

Diese „Schlacht von Mirbat“ fand am 19.Juli 1972 statt. 300 Rebellen belagerten die Festung, die von nun neun Männern mehrere Stunden lang gehalten wurde. Dann traf die Luftwaffe ein und vertrieb die Rebellen. Angeblich war dies weltweit die letzte Schlacht in der ein Ort von einer Festung aus verteidigt wurde. Heute ist die kleine Festung nur mäßig renoviert und nicht immer offen. Mirbat selbst liegt auf einer kleinen Halbinsel und hat einen Hafen. Die Stadt war ab dem 10.Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum. Weihrauch war das wichtigste Handelsgut.

Die alten Handelshäuser von Mirbat

Nach dem Niedergang des Hafens von Al-Baleed und dem Abzug der Portugiesen wurde Mirbat zu einem großen letzten Handelszentrum des Dhofar. Zwischen 1600 und 1800starteten von Mirbat aus mit Weihrauch beladene Kamelkarawanen nach Saudi Arabien, denn die Seeroute im Golf von Aden war aufgrund von Piraterie zu unsicher geworden. In dieser Zeit wurden die großen Handelshäuser in der Stadtmitte gebaut. Die Häuser sind alle rechteckig mit zwei hohen Etagen um einen Innehof herum angelegt. Man erreicht sie indem man der Hauptstraße in die Ortsmitte folgt.

Das Grab von Mohammed bin-Ali

Wadi Hinna und die Baobabs

Hier wachsen die berühmten Baobab Bäume, die man sonst nur in Ostafrika findet. Niemand weiß, wie die Baobabs hierher gekommen sind. Manche behaupten Seefahrer aus Ostafrika hätten sie hier angepflanzt. Andere sagen, die Monsunwinde hätten die Samen hierher geweht. Ihre Form erinnert an einen riesigen Flaschenbaum. Eine Legende sagt, dass Gott sauer auf die Baobas war und sie alle ausriss und kopfüber in den Boden steckte. Im Oman werden sie nicht so hoch wie in Ostafrika aber an die 15m schaffen sie auch hier.

ein Baobab

Von Salalah nach Al-Mughsail

Salalah ist von der Grenze des Jemen nur 150 Kilometer weit entfernt, auf dieser Strecke liegt auch Mughsail, etwa 45 Kilometer von Salalah entfernt, einer der schönsten Strände der Region. Der Strand ist etwa 6 Kilometer lang, die weitläufige Bucht wird auf der östlichen Seite vom Khor Fadekeet und den dahinter steil aufragenden, tiefschwarzen Klippen begrenzt. In Mughsail hat der Staat den Fischern Häuser gebaut, neben dieser Siedlung beginnt die Lagune von Mughsail, die sich bis zum Meer zieht aber von diesem durch einen Damm getrennt ist. Am westlichen Ende der Bucht befinden sich die Fontänen von Mughsail, Blaslöcher, die durch Auswaschung entstanden sind. Man sieht die Wasserfontänen nicht immer aber man hört die Brandung.

Bei Mughsail

Garten von Ayn Razat

Das Quellgebiet Ayn Razat liegt in der Nähe von Taqah. Die Quelle des Ayn Razat ist gefasst und ihr Wasser füllt weitere angelegte Becken. Prinzipiell ist das Wasser schön klar und lädt eigentlich zum abkühlen ein aber es gibt Bilharziose, denn die Wasserschnecken, die diese Krankheit übertragen kommen hier vor. Es ist ein beleibter Naherhohlungsort von Salalah und man macht hier gerne Picknik. Es gibt hier eine Höhle und einen kleinen Ziergarten. Wie viele Blumen man sieht, hängt von der Jahreszeit ab. Garten und Quelle liegen am Fuß des Jebal Qara, etwa 23 Kilometer von Salalah entfernt.

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